Arbeit für

Menschen

mit seelischer Behinderung.

Nehmen Sie mit uns Kontakt auf.

Ulrike Reitelshöfer
Betriebsleitung
Pädagogischer Fachdienst

In den Chiemgau-Lebenshilfe-Werkstätten geben wir bis zu 60 Menschen mit seelischer Behinderung einen Arbeitsplatz. Jeder, der aufgrund seiner psychischen Erkrankung nicht auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt arbeiten kann, findet bei uns eine neue Chance: Und zwar die Chance auf eine Tagesstruktur, eine für ihn passende Aufgabe und Anerkennung für seine ganz individuelle Leistung.

Dafür bieten wir neben einer Tätigkeit, die auf die Ziele, Interessen und die Möglichkeiten eines jeden Einzelnen zugeschnitten ist, umfassende rehabilitative Maßnahmen.

Individuelle persönliche und berufliche Entwicklung

Unser Ziel ist es: Jedem Menschen, der zu uns kommt, individuell zu helfen. Dabei steht zu Beginn oftmals nicht der Sprung in den ersten Arbeitsmarkt im Fokus, sondern die dauerhafte Teilhabe im gewünschten Arbeitsbereich. Und das ganz ohne Leistungsdruck und mit enger Begleitung durch unsere Fachexperten.
Das kann zum Beispiel auch ein Praktikum in einem unserer
Inklusionsunternehmen wie der Chiemgau-Maßarbeit oder dem Bio-Lieferdienst Chiemgau-Kiste sein. Wohin auch immer der Weg in den Werkstätten führt, bleibt unser ureigener Auftrag stets der Gleiche: Den Menschen mit Behinderung bei uns im Laufe ihrer persönlichen und beruflichen Entwicklung, wieder eine reguläre Beschäftigung zu ermöglichen. Und sie damit stolz und glücklich in einen neuen Lebensabschnitt zu begleiten.

Arbeit in den Werkstätten

Für verschiedene Geschmäcker etwas dabei!
Damit sich möglichst viele Menschen bei uns wohl fühlen, haben wir an fünf verschiedenen Standorten eine Vielzahl an Arbeitsmöglichkeiten geschaffen: Ob nähen, löten, kochen, montieren oder verpacken – in unseren Werkstätten findet sich für unterschiedliche Geschmäcker und Leistungsvermögen eine passende Tätigkeit.

Vielfältige Kurse bereichern Alltag

Unsere Beschäftigten haben während ihrer Arbeitszeit Anspruch auf zwei begleitende Kurse pro Jahr:
So gehen einige in Sportkurse wie Karate oder Qi Gong, andere wirken beim Theater „Du & Ich“ mit oder bereiten sich mit Kochen, Backen oder Haushaltsführung für ihr Leben in einer eigenen Wohnung vor. So kann jeder seinen Arbeitstag mit Kursen bereichern, die ihm Freude bereiten und seine Persönlichkeitsentwicklung unterstützen.

Diese Kosten tragen wir für unsere Beschäftigten

Bei uns bekommen unsere Beschäftigten nicht nur eine geeignete und strukturgebende Aufgabe, vielfältige arbeitsbegleitende Maßnahmen während der Arbeitszeit, sondern auch arbeitnehmerähnliche Vorzüge:
Wir zahlen ein Arbeitsentgelt in Abhängigkeit von der erbrachten Leistung, die Arbeitgeberbeiträge zu Kranken- und Rentenversicherung, übernehmen Fahrtkosten und stellen Arbeitskleidung als auch Arbeitsmittel.

Neue Werkstätte schafft mehr Arbeitsplätze

Aktuell arbeiten unsere Beschäftigten mit psychischer Erkrankung vorrangig in unserer Fachwerkstatt, in der wir Arbeitsaufträge aus Montage, Verpackung und Näherei umsetzen.
Einige sind auch in der Lebensmittelabfüllung oder der Küche eingesetzt.
Und doch benötigen wir noch mehr Arbeitsplätze für diese
Menschen, denn der Bedarf steigt. Um Beschäftigung und Teilhabe für noch mehr Betroffene zu ermöglichen, entsteht aktuell neben den Oderberger Werkstätten bei Traunreut ein neues modernes Gebäude mit bis zu 120 Werkstattplätzen. Die Inbetriebnahme ist aktuell für das Frühjahr 2023 geplant.

Ihr Weg

in unsere Werkstätten.

Wir haben Ihr Interesse geweckt? Sie könnten sich eine Beschäftigung bei uns in den Werkstätten vorstellen oder haben einen Angehörigen oder einen Betreuten, den Sie bei uns gut aufgehoben sehen? Dann informieren Sie sich doch gerne über die Aufnahmebedingungen in unser Haus und melden sich unverbindlich für weitere Infos oder ein ausführlicheres Beratungsgespräch. Wir freuen uns darauf, Sie kennen zu lernen.

So funktioniert’s